Header2016b

10. Wehrer Literaturtage 17. bis 26. Oktober


• Eine verlorene deutsche Kindheit…
• Auf der Suche nach Gerechtigkeit…
• Eine Liebesgeschichte zwischen den Jahrhunderten…

mit Mechtild Borrmann, Oliver Bottini, Alex Capus

Autorenphoto: © Annika Ettrich

Mittwoch, 17. Oktober 2018
Mechtild Borrmann stellt ihren neuen Roman Grenzgänger vor

Die Schönings leben in einem kleinen Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Wie die meisten Familien hier, verdienen sie sich mit Kaffee-Schmuggel etwas dazu. Die 17jährige Henni kennt die Schmuggel-Routen über das Hohe Venn, ein tückisches Moor-Gebiet. So kann sie die Schmuggler, haupt¬sächlich Kinder, nachts durch das gefährliche Moor führen. Ab 1950 übernehmen immer mehr organisierte Banden den Kaffee-Schmuggel und Zöllner schießen auf die Menschen. Eines Nachts wird Hennis Schwester erschossen. Henni steckt man daraufhin wegen Kaffee-Schmuggels in eine Besserungs¬anstalt. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Die jüngeren Geschwister, die Henni anstelle der toten Mutter versorgt hatte, kommen in ein kirchliches Heim. Wo der kleine Matthias an Lungen¬entzündung verstirbt. Auch das ist nur ein Teil der Wahrheit… 

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastro¬nomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde. Für den "Geiger" erhielt sie als erste deutsche Autorin den renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices". 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt heute als freie Schriftstellerin in Bielefeld

Freitag, 19. Oktober

Oliver Bottini ist zu Gast mit seinem neuen Buch
"Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens"

Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung; wenn er nicht groß auffällt, wird auch niemand in seiner Vergangenheit wühlen. Es ist besser so. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaftlicher Großbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist. Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg - und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will.

Autorenphoto: © Hans Scherhaufer

Oliver Bottini, Oliver Bottini, 1965 in Nürnberg geboren, studierte in München Germanistik, Italianistik sowie Psychologie und arbeitete von 1995 bis 2012 als freiberuflicher Lektor. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Frankfurt. Für seine Kriminalromane erhielt er fünfmal den Deutschen Krimi Preis, zuletzt für den aktuellen Roman "In den stillen Winkeln des Lebens" (DuMont), außerdem u.a. den Krimipreis von Radio Bremen, den Stuttgarter Krimipreis und den Berliner Krimipreis "Krimifuchs". Zwei seiner Romane aus der Reihe um Louise Bonì wurden für die ARD verfilmt.

Autorenphoto: © Ayse Yavas

Freitag, 26. Oktober 2018

Alex Capus ist zum wiederholten Male Gast bei uns und bringt seinen neuen Roman mit
"Königskinder"

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen. Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten. Alex Capus' schönste Liebesgeschichte seit "Leon und Louise".

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Erzählband „Diese verfluchte Schwerkraft“, dem weitere Romane, Bücher mit Kurzgeschichten und Reportagen folgten. Alex Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Für seine schriftstellerische Arbeit erhielt Alex Capus bereits zahlreiche Preise

Alle Veranstaltungen finden in der Mediathek statt und beginnen jeweils um 20.00 Uhr

Eintrittspreis pro Abend 9,00 € / ermäßigt 5,00 €

Vorverkauf: Mediathek (07762/809587) und Buchhandlung Volk (07762/51166)

Zum Seitenanfang